Christoph Waltle

Tenor (Ruiz und un messo)

Christoph Waltle wurde im Domleschg geboren. Nach einer Zimmermannslehre studierte er an der Zürcher Hochschule der Künste bei Heinz Hänggeli zunächst klassisches Schlagzeug und schloss 2004 mit dem Konzertdiplom ab. Er wirkte in verschiedensten Orchestern mit und war in der Neuen Musik-Szene aktiv. 2005 begann er dann an der Musikhochschule Freiburg/Breisgau bei Reginaldo Pinheiro seine Gesangsausbildung. Nach dem Studium wurde Christoph Waltle vom Theater Freiburg i.B., zunächst im Rahmen eines Stipendiums der TheaterFreunde Freiburg engagiert, bevor er als festes Ensemblemitglied übernommen wurde. Hier erarbeitete er sich ein breites Rollenspektrum, welches er mit großer Spielfreude und differenzierter szenischer Gestaltung füllt. Wichtige Impulse erhielt er von Regisseuren wie Peter Konwitschny, Frank Hilbrich, Tom Ryser, Calixto Bieito und Ludger Engels. In seiner letzten Spielzeit im Theater Freiburg 2016/17 war er u. a. Ferrando in Così fan tutte, in Janáceks Věc Makropulos und in Ludger Vollmers neuer Oper Crusades zu erleben. Neben seiner Opernlaufbahn tritt Christoph Waltle oft als Oratoriensänger in Erscheinung. Weitere Engagements führten ihn u.a. nach St.Gallen, Bern und Zürich mit Bachs Johannespassion Haydns Jahreszeiten und Rossinis Stabat Mater.