«Dance Me to the End of Love»
Musik im Museum

Donnerstag, 12. November 2020, 18.00 Uhr - 19.00 Uhr
Bündner Kunstmuseum, Chur

Passend zur Ausstellung «Dance Me to the End of Love.  Ein Totentanz» präsentiert ein Trio der Kammerphilharmonie Graubünden ein Programm mit Werken von Camille Saint-Saëns, Sofia Gubaidulina und Claude Debussy.

Er kommt als schauerliche Gestalt und holt sich tanzend die Menschen, der Tod. In Abbildungen des Spätmittelalters zeigt er sich nicht selten auch als Musikant, der mit seinem teuflischen Spiel ans nahende Ende erinnert. Das Sujet des Totentanzes oder «danse macabre» wurde zu einer Allegorie für das Sterben schlechthin und fand Eingang in Literatur, Malerei und Musik. Der Franzose Camille Saint-Saëns schuf mit seiner sinfonischen Dichtung von 1874 die heute wohl bekannteste Komposition darüber. Sie kommt in diesem Konzert in einer Bearbeitung für Flöte, Viola und Harfe zur Aufführung. Welche unendlich feinschillernden Farben diese Instrumente zusammen erzeugen können, zeigt Claude Debussys Sonate von 1915. Nicht zufällig wählte Sofia Gubaidulina für ihr Werk «Garten von Freuden und Traurigkeiten» von 1980 dieselben drei Instrumente, entlockt diesen ein noch grösseres Farbenspektrum und macht die Komposition zu einem geradezu sphärischen Klangerlebnis.

Abendprogramm

Podcast «Kammerphilharmonie kompakt»

Die Konzerteinführung zum Nachhören

Rückblick in Bildern

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Besetzung

Katharina Brunner, Flöte
Kathrin von Cube, Viola
Katrin Bamert, Harfe

Programm

Claude Debussy (1862 – 1918)
Trio für Flöte, Viola und Harfe

Sofia Gubaidulina (*1931)
„Garten der Freuden und Traurigkeiten“

Camille Saint-Saëns (1835 – 1921)
„Danse macabre“ (arrangiert für Flöte, Viola und Harfe von Sebastian Gottschick)


Das Programm wird ohne Pause gespielt.

Preise

Normalpreis: 35.-
Mitglied BKV: 20.-
Bis 26 Jahre: 20.-