Muotathaler Nachtmusik
Sommertournée

Sonntag, 18. August 2019

11.00, Schlossgarten, Reichenau

Paul Juon verstand sich immer als Schweizer, auch wenn er seinen «Heimatkanton» Graubünden nur einoder zweimal besuchen konnte. Der Kompositionsprofessor in Berlin schrieb auch pädagogische Musik: Seine kleine Streichersinfonie sollte Schülern den Weg zur grossen Sinfonie weisen: «Gradus ad Symphoniam. » Chapeau den Schulorchestern von 1929. Heinz Marti aus Bern hat als zeitgenössischer Komponist sehr experimentelle Werke komponiert – seine Muotathaler Nachmusik aber ist eine leicht verständliche, dabei keineswegs banale musikalische Liebeserklärung an das Muotatal,
die auch das lokale Instrument, das Schwyzerörgeli, ins Felde führt. Interpretiert wird die «Muotathaler Nachtmusik» vom jungen Bündner Musiker Robin Mark.
Internationales Abendflair steuert Peter Tschaikowsky bei. Unüberhörbar klingt der Serenadenmeister Mozart hindurch, und Tschaikowsky wollte in dem freundlichen und von Anfang an erfolgreichen Werk seiner Mozart-Verehrung musikalisch Ausdruck verleihen. Dennoch haben sich manch andere europäische Einflüsse den Weg gebahnt in dieses Kleinod der Abendmusiken.

 

Philippe Bach

 

Robin Mark



			
		

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